Samstag, 18. August 2007

Einsiedeln-Ingenbohl


Der zweite Tag von Einsiedeln nach Ingenbohl hatte anfänglich recht trocken begonnen. Doch die Anzeichen, besser gesagt die meteorologischen Aussichten sahen nicht gerade verheissungsvoll aus. Es sollte die nächsten Tag ziemlich trüb und feucht werden. So hoffte ich doch, dass ich da mit meinen Schlechtwettervorkehrungen gut vorbereitet war und wartete gespannt meine erste Dichtungsprüfung ab...Bereits in Alpthal galt es dann ernst. Gerade rechtzeitig zum Aufstieg zur Haggenegg, begann es richtig zu regnen. So schnell als möglich versuchten Ina, Ursina und ich uns regensicher zu machen. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war, dass ich dieses Outfit für die nächsten drei Tage mehr oder weniger aufrechterhalten sollte....
Von Alpthal bis auf die Haggenegg wanderten Ursina und ich dann allein. Ina wollte den Anstieg etwas langsamer angehen und so verabredeten wir uns dann für einen warmen Drink im Rest. Haggenegg. Hier trafen wir dann das erste Mal auf Pablo aus Zürich, der ebenfalls den ganzen Weg nach Santiago am Stück gehen wollte. Er bekam von mir dann später den Übernamen (Müllsackpilger)...weil....Er war so spärlich mit Gepäck ausgerüstet, dass er seinen Rucksack mit einem Mülleimersack gegen den Regen schützen konnte. Den Abstieg nach Schwyz unternahmen wir dann mehr oder weniger zu viert, bevor sich dann in Schwyz unsere Wege (der Übernachtung wegen) wieder trennten. Ursina und ich setzten unsere Reise noch nach Ingenbohl fort, wo wir bei Sr. Bernadette im Kloster eine angenehme Übernachtungsmöglichkeit vorfanden.

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