Mittwoch, 26. September 2007
Aumont Aubrac-Aubrac
5. September 2007. Wiederum hatte ich diese Nacht schlecht geschlafen. Und zudem musste ich wie schon so manche Nächte davor mitten in der Nacht aufs Klo...Um 8h ging ich bereits los. Es war ein herrlicher Morgen. Keine Wolken und blauer Himmel. So habe ich es mir doch gewünscht für den Aubrac. Ich war ja sehr gespannt auf diese Einöde und hatte mir schon diverse Vorstellungen gemacht. Doch so schlimm war es überhaupt nicht. Trotzdem kann ich mir sehr gut vorstellen wie es bei schlechtem Wetter hier sein kann. Da war ich doch sehr glücklich über den heutigen Tag. Die schönen Aubracrinder hatten es mir auch angetan. Mit ihren dunklen Augen und riesigen Hörner sahen sie sehr liebevoll aus. Gegen 11h bin ich dann auf Bruno gestossen, der etwas vor mir aufgebrochen war. Von da an pilgerten wir zusammen durch die schöne Hochebene und genossen es gemeinsam. Kurz vor 17.30h trafen wir in Aubrac ein, wo ein bissiger Wind um unsere Köpfe wehte. Die Sicht war hervorragend vorallem aus unserm Turmzimmer im "Tour des anglais". Auf jeder Etage (es waren 4) gab es entweder einen Schlafraum, eine Küche oder die Toiletten. Es war einmalig! Und die meterdicken Steinwände gaben auch genügend Schutz vor dem bissigen Wind draussen. Zudem liessen sie mich etwas von der ehemaligen Hospiz-Anlage träumen. Noch einmal hatten wir heute die Möglichkeit Pilze zu kochen. Auf dem Weg fand ich nochmals einen riesigen Parasol. Die liebenswürdige Cherantin des naheliegenden Hotels gab uns dazu wieder etwas Butter und Zwiebeln...einfach toll!!! Es war wieder ein gelungener Tag und Abend...
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