Mittwoch, 26. September 2007

Golinhac-Conques

8. September 2007. Endlich wieder eine wichtige Station auf meinem Weg. Überaus gespannt war ich Conques zu erreichen. Bruno und ich pilgerten heute gemütlich zusammen. Es war sein letzter Pilgertag. Leider hatte er nur eine zwei Wochen Ferien und konnte nur etwas vom Weg schnuppern. Er hat sich aber fest vorgenommen nächstes Jahr den Weg fortzusetzen oder von zuhause zu gehen. Wir genossen unseren gemeinsamen Pilgertag nochmals es sehr. Das Wetter war auch auf unserer Seite und tat das übrige. Wir beide waren sehr überrascht als wir am Nachmittag in Conques eintrafen. Der Ort versetzte einem um jahrhunderte zurück hätten wir nicht die vielen Touristen gesehen. Die alten pitoresken Häuser und die dominante Klosterkirche verschmolzen regelrecht zu einer Einheit. Der Ort strahlte eine immense Kraft aus. Leider trübte der Kommerz und die vielen Touristen das Bild etwas. Zudem spürte ich im Gottesdienst der Prämonstratenser sehr wenig von diesem Geist und der Spiritualität. Zu sehr war alles auf die Tagesbesucher und Touristen ausgerichtet. Die Unterkunft im ehemaligen Kloster war in Ordnung. Bruno und ich entschieden uns keine Halbpension zu nehmen und kochten unser eigenes "Süppchen". Zudem hatten wir die Gelegenheit im kleinen Klostergarten zu speisen...die restlichen 80 Pilger jedoch in einem grossen unspektakulären Saal. Der Schlafsaal war mit 14 Betten gefüllt...Mein erster Gedanke: Das kann ja heiter werden!....v.a da zwei 70+jährige Französinnen angekündigt hatten zu schnarchen!!! Die eine davon direkt schräg oben an mir. Halleluja!!!

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