Mittwoch, 26. September 2007

Espalion-Golinhac

7. September 2007. Heute pilgerten wir wieder einzeln und genossen es sehr. Ich war schon kurz nach Espalion auf eine wunderschöne, romanische Kirche gestossen. Im Inneren des Glockenturms auf einer Mitteletage befand sich ein über tausendjähriger Altarraum. Er war nur durch eine knapp 40cm breite Treppe erreichbar. Der Ort strahlte eine mystische Ruhe aus, die ich sehr genoss. Der rote Sandstein verlieh dem Ganzen einen Hauch von edler Würde. Ich verspürte hier eine unglaubliche Kraft und einen Esprit, der mich noch Tage verfolgen sollte.
Kurz nach dieser Kirche stieg das Gelände wieder stark an. Die Hitze machte das Ganze zunehmend anstrengender. Ich hoffte irgendwo einen schattigen Ort zu finden um meine Mittagspause zu machen. Als ich dann wenig später Bruno am Wegrand sitzen sah...gesellte ich mich neben ihn. Nach der Pause pilgerten wir dann bis zu unserer Unterkunft in Golinhac wieder getrennt. Auf dem Camping von Golinhac fanden wir die geeignete Unterkunft und verbrachten dort zusammen mit Herbert, Peter und Christine aus Deutschland einen gemütlichen Abend.

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