Mittwoch, 26. September 2007

Conques-Guirande

9. September 2007. Die Nacht in riesigen Schlafsaal war halbsoschlimm...Das Schnarchen der zwei Französinnen habe ich dank meiner Ohrenstöpsel nur von Weitem gehört. Ansonsten habe ich recht gut geschlafen. Bereits vor 7h regten sich die ersten Geister und kramten ihre Sachen zusammen. Da blieb mir nichts anderes übrig ebenfalls aufzustehen und aufzubrechen. Ein letztes Mal frühstückte ich zusammen mit Bruno, der seinen abenteuerlichen Heimweg per Autostop antreten musste. Zusammen mit Herbert, Peter und Christine verabschiedete ich mich von ihm an der alten Bogenbrücke unterhalb des Dorfes. Wenig später stiegen wir zu viert wieder bergauf und verabschiedeten uns von Conques mit drei Glockenzügen bei der Marienkapelle. Von der Anhöhe konnten wir auf den kleinen Ort hinabsehen und erkannten warum er den Namen ("Muschel") trägt. Wie eine kleine Perle liegt Conques in einem muschelartigen Talgeflecht. Danach führte uns die Reise heute wieder über ein paar kleinere Erhebungen, die uns eine herrliche Weitsicht bescherten. Müde und sehr abgekämpft trafen wir am Abend gegen 18h in Guirande ein. Die Unterkunft liess einiges zu wünschen übrig...aber wir liessen es uns trotzdem nicht die Laune verderben. Wir nannten die Unterkunft kurzerhand "Hühnerstall"...anstelle der angeschriebenen Euro 10 zahlten wir dann auch nur die Hälfte!!! Was wahrscheinlich noch zuviel war...

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