Mittwoch, 26. September 2007

Monistrol d'Allier-Domaine du Sauvage

3. September 2007. Zusammen mit Bruno aus Chambery bin ich heute früh wieder aufgebrochen. Wir liefen aber schon bald wieder getrennt und ein jeder konnte so sein eigenes Tempo gehen. Vorgängig hatten wir jedoch schon ausgemacht wo wir die nächste Nacht verbringen werden. Ich organisierte uns einen Platz in der "Wildnis"...Auf einem alt ehrwürdigen Gutshof...wunderschön aber sehr abgelegen. Die Tagesetappe war anfangs etwas trüb und neblig. Doch als die ersten 200 Höhenmeter aus den Taleinschnitt von Monistrol überwunden waren, lichtete sich langsam der dichte Nebel. Gespenstisch zogen die weissen Nebelschleier über die heideartige Landschaft. Zaghaft funkelte dazwischen immer wieder leicht die Sonne durch...aber es dauerte noch eine ganze Weile bis sie sich durchsetzen konnte. In ersten grösseren Ort "Sauges" gönnte ich mir dann bei Sonnenschein eine Leckerei aus einer Bäckerei...Gestärkt und gut gelaunt ging es danach wieder weiter dem Tagesziel entgegen. Kurz vor der Domaine du Sauvage hatte ich wieder jede Mühe mich auf dem Weg zu halten...und nachdem ich dann noch einen leckeren, grossen Parasol gefunden hatte, war es sowieso vorbei...vielleicht noch ein Steinpilz? oder Eierschwämme? Ich träumte schon von einer grossen Pilzpfanne...aber leider blieb es bei diesem einen Pilz. Dennoch haben wir ihn am Abend sehr genossen. In gebratener Butter vom Hof und etwas Zwiebeln...hmmmm...mehr erzähl ich jetzt nicht. Die Unterkunft war hervorragend eingerichtet. Und wir ca. 10 Pilger wussten das sehr zu schätzen...vorallem die warme Dusche.

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